Gewaltfreiheit weiter denken in der kolonialen Moderne: Herausforderungen und Ressourcen der Friedensbildung

Gewalt und Wissen(schaft), so scheint es, haben nichts miteinander zu tun. Dort, wo Gewalt analysiert und theoretisiert wird, scheint Gewalt nicht zu sein. Schon gar nicht in der Friedensforschung oder gar der Friedensbildung. Mit dem Konzept der epistemischen Gewalt können wir diesem Zusammenhang nachgehen.

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Transparent des israelischen Tourismusministeriums bei Bethlehem im Jahr 2008.

The Naxalite Conflict in India: The Perils of Indifference

The Naxalite armed group was once termed India's greatest security challenge. But today, owing to various factors, including reduced insurgent activity and several controversial economic and immigration policies, the attention towards the conflict has reduced significantly among the Indian public. I argue, however, that continued indifference to this conflict equates to continued indifference towards the conditions that still contribute to the festering, but rather latent, conflict and serves to only prolong the difficulties faced by the people affected by it. This may have dire consequences not only for the continued conditions of abject poverty but also the resurgence of the Naxalites.

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Podcast in der Lehre

In den letzten Jahren hat sich die Podcast-Landschaft stark erweitert und diversifiziert, so dass heute ganz unterschiedliche Akteur*innen Inhalte für unterschiedlichste Zielgruppen zur Verfügung stellen. Rebecca Froese von der Universität Koblenz-Landau und Julia Renner von der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster hosten seit Sommer 2020 gemeinsam den Podcast „Fokus Frieden“ der Friedensakademie Rheinland-Pfalz. In ihrem Beitrag geben sie Einblicke, wie Podcasts in der Lehre der Friedens- und Konfliktforschung sinnvoll eingesetzt und gemeinsam mit den Studierenden produziert werden können.

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Private Militärunternehmen: Zwischen Wiederbelebung und Bedeutungsschwund

Der Beitrag nimmt die Neugründung von Executive Outcomes - einem der ersten und berüchtigtsten privaten Militärunternehmen (Private Military Companies/PMC) - als Anlass die Rolle von PMC's in Afrika kritisch zu diskutieren. Dabei wird auch die Frage angerissen, ob die Wiederbelebung von Executive Outcomes als Zeichen eines schwindenden, über russische und chinesische PMC vermittelnden ausländischen Einflusses gewertet werden kann.

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Vom Opfer zur Fürsorgenden – Geschlechterrollen in der globalen Agenda „Frauen, Frieden und Sicherheit“ zu Zeiten der COVID-19 Pandemie

von Dr. Manuela Scheuermann, JMU Würzburg, M.Scheuermann@uni-wuerzburg.de  Die COVID-19 Pandemie visualisiert bestehende gesellschaftspolitische Missstände wie unter einem Brennglas. Dies trifft vor allem auf Staaten zu, die bereits vor der Pandemie von Instabilität und…

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